Rundgänge in verschiedenen Szene-Stadtteilen von Hamburg

Tour-Nummer: 6431


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Lernen Sie Hamburgs Szene-Viertel kennen: das Grindel-, Schanzen- und Gängeviertel, das quirlige Ottensen, St. Georg, Eppendorf und Winterhude

Auch abseits der City und der Reeperbahn gibt es in Hamburg sehr viele, sehr interessante Stadtteile zu entdecken. Mit dieser Veranstaltungsreihe rücken wir die Viertel und Stadtteile Hamburgs in den Vordergrund, die als so genannte Szene-Stadtteile gelten, die besonders bunt und lebendig sind. Bitte geben Sie während Ihrer Buchung an, für welches Angebot Sie sich entscheiden.

Entdeckungstour im Gängeviertel und rund um den Großneumarkt

Noch bis ins 20. Jahrhundert lebten im Gängeviertel Zehntausende Menschen. Doch auf die mangelhaften hygienischen Zustände in den engen Gassen, kannte die damalige Obrigkeit häufig nur eine Antwort: Abriss, immer wieder Abriss. Nur ein kleines Stück blieb deshalb erhalten. Doch dort tummelt sich inzwischen eine bunte Künstlerszene, die wir bestaunen werden.

Bei unserem Rundgang soll aber auch die interessante Geschichte dieses einst geheimnisvollen Pflasters wieder ein Stück weit lebendig werden. Seine Vielfalt, sein pulsierendes Leben, das noch bis heute am Großneumarkt anzutreffen ist. Hier entwickelte sich seit seit den 1950er Jahren eine besonders lebhafte Kneipen- und Clubkultur. Hier liegt der berühmteste Jazzkeller Hamburgs, der Cotton Club. Und auch Currywurst soll hier einst das Licht ihres Lebens erblickt haben.
Hinweis: Diese Tour startet in der Nähe der S Bahnhaltestelle Stadthausbrücke.

Rundgang durch Eppendorf und Winterhude

Eppendorf und Winterhude sind zwei besonders schöne, zugleich recht vornehme Stadtteile am Mittellauf der Alster. Hier treffen wir auf typisch hanseatisch-gutbürgerliches Flair. Am Kellinghusenpark, beim berühmten Café Lindtner (da sagt ein Blick in die Auslage mehr als Tausend Worte) und auf den Flaniermeilen der beiden Stadtteile. Wir sehen das Cafe Borchers Destille und das legendäre „Onkel Pö“, wo zahlreiche heute sehr bekannte Künstler ihre Karriere starteten. Nicht zuletzt deshalb wurde aus Eppendorf ein sehr bekannter „Szenetreff“.

Weitere Stationen sind „Alma Hoppes Lustspielhaus“, das Cafe Leinpfad und das Winterhuder Fährhaus. Eher bunt wird es dann in Winterhude, wo wir einen der größten Öko-Märkte der ganzen Region bestaunen können.
Hinweis: diese Tour startet am U Bahnhof Kellinghusenstraße.

Rundgang durch das Grindelviertel

Das Grindelviertel in Nähe der Hamburger Uni war in früheren Zeiten das Zentrum der jüdischen Gemeinde. In zahlreichen Straßen und an historischen Gebäuden ist dies bis heute deutlich zu erkennen. Hier standen bis in die 30er Jahre Hamburgs größte Synagogen. Sie prägten das Viertel so sehr, dass es im Volksmund „Klein-Jerusalem“ genannt wurde. Brutal dann unterdrückt in der Nazi-Zeit. Tausende der Bewohnerinnen und Bewohner wurden ermordet.

Doch mit der 2007 nun neu eingeweihten Talmud-Tora Schule und einiger anderer Einrichtungen wird das Viertel wieder zunehmend zu einem Zentrum jüdischer Kultur in Hamburg. Prägend für das Grindelviertel ist aber auch die bereits 1919 gegründete Universität. Mit ihren imposanten Gründerzeitbauten, mit ihren über 40.000 Studierenden. Ein Stadtteil mit einem ganz besonderen Flair und einem quirligen Straßenleben, das wir uns genussvoll erschließen möchten.
Hinweis: Diese Tour startet in der Nähe des S Bahnhofes Dammtor.

Schanzenviertel: Alte Türme, Höfe und Fabriken

Auch das Hamburger Schanzenviertel hat sich im letzten Jahrzehnt zu einem echten „Szeneviertel“ gemausert. Wir begeben uns dort auf Spurensuche nach dem alten Schanzenviertel mit seinen idyllischen Höfen, alten Fabrikanlagen und einst prächtigen Vergnügungspalästen. Wohnen, Arbeiten und Vergnügen: im Schanzenviertel findet sich das seit jeher in unmittelbarer Nachbarschaft.

Einst wurden hier Nobelfüller, Klaviere der Spitzenklasse und Zarenkutschen gefertigt. Heute wird dort prominent gekocht, werden dort Kinofilme produziert. Namen wie Mont Blanc oder Steinway gehören genauso zum Schanzenviertel wie Fatih Akim oder Tim Mälzer. Bei unserem Rundgang sehen wie auch das ehemaligen Flora-Theater am Schulterblatt (heute die „Rote Flora“) und die alte Schilleroper. Sie sind markante Beispiele für den Aufstieg und den Fall großer Varieté-Theater.
Hinweis: Diese Tour startet an der U Bahn Haltestelle Sternschanze.

Ein gemütlicher Rundgang durch das bunte quirlige Ottense

Unser Rundgang durch den Szene-Stadtteil Ottensen beginnt mit einem Blick auf die Geschichte dieses ehemaligen Dorfs, das sich im 19. Jahrhundert zunächst zu einem industriellen Zentrum vor den Toren Hamburgs entwickelte, und dann, seit den 1980er Jahren des 20. Jahrhunderts, immer stärker zum Szene-Stadtteil mutierte. Einst als „Mottenburger“ tituliert, ist das multikulturell geprägte Ottensen heute deshalb auch ein Ort mit einer großen (alternativen) Kulturszene. Die entwickelte sich in alten Fabriken, wie der „Motte“, der „Fabrik“ oder den Zeisehallen.

Bei diesem Rundgang werden wir diese wechselvolle Geschichte von Ottensen, das einst zum Konigreich von Dänemark gehörte, nachvollziehen. Besteht der Wunsch, kann im Anschluss noch eine der vielen Kneipen besucht werden, die den Stadtteil für seine Bewohner heute besonders „hüggelig“ machen.
Hinweis: Diese Tour startet in der Nähe der S Bahnhaltstelle Altona.

Rundgang durch das Bahnhofsviertel St. Georg

St. Georg ist einer ältesten Stadtteile Hamburgs. Lange im Schatten stehend, gehört das Viertel inzwischen zu den angesagtesten Szene-Vierteln in Hamburg.

Direkt am Hauptbahnhof liegend, haben hier zahlreiche bekannte Hotels, darunter das weltberühmte Atlantik, wo viele Jahre Udo Lindenberg wohnte, ihren Sitz. In den verwinkelten Straßen finden wir bekannte Variete-Theater, das Schauspielhaus und das Ohnsorg-Theater, aber auch die Kabarettbühne des „Polittbüro“. Die zahlreichen Cafes und Restaurants, darunter die „Turnhalle“ oder das „Cafe Gnosa“, sind das abendliche Ziel von Künstlern und Freaks. Auch sie verleihen dem bunten Treiben ein ganz besonderes Ambiente.

Sehenswert auch die Kunstmeile mit dem Museum für Kunst und Gewerbe und dem historischen „Münzviertel“. Schließlich besuchen Sie auch das Geburtshaus von Hans Albers und den eher anrüchigen Steindamm.
Hinweis: Diese Tour startet auf dem Heidi-Kabel-Platz direkt am Hauptbahnhof.

Im Preis enthalten

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Treffpunkt

Da es sich um unterschiedliche Touren handelt, gibt es keinen einheitlichen Treffpunkt. Der Anbieter wird Sie nach Ihrer Buchung über den exakten Treffpunkt informieren.


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Dauer:

2 Stunden 30 Minuten

Sprache:

Deutsch

Teilnehmer:

bis 25 ?
Gruppenpreis
  • Bis 4 Personen: 170 €
  • Bis 9 Personen: 180 €
  • Bis 14 Personen: 200 €
  • Bis 18 Personen: 215 €
  • Bis 20 Personen: 225 €
  • Bis 21 Personen: 235 €
  • Bis 22 Personen: 245 €
  • Bis 23 Personen: 250 €
  • Bis 24 Personen: 255 €
  • Bis 25 Personen: 260 €
19,0 % MwSt. enthalten

 
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